Moin aus Krempe

„Schlagfertige Tippsen“
So nenne ich meine Schreibmaschinen

„Moin“, dass sagen wir hier zur Begrüßung, und zwar vom aufstehen bis zum ins Bett gehen.
„Moin, Moin“, dass sagen die Schnackbacken, die Hamburger und andere!

Alles klar soweit?

Und Krempe? Wo bitte ist das denn … ?
Im Südwesten von Schleswig-Holstein, nahe der Elbe.
A23, Abfahrt „Hohenfelde/Krempe“
Im Dreieck Elmshorn, Itzehoe und Glückstadt.

ACHTUNG – ACHTUNG:
Ich bin kein gelernter Büromaschinenmechaniker und möchte auch nicht als ein solcher betrachtet werden • Hier schraubt und poliert ein Schreibmaschinen-Laie, der sich selbst etwas beigebracht hat und der noch immer von anderen lernt, und der über Gelungene Basteleien und Renovierungen höchst erfreut ist.

Warum eine Schreibmaschine?

Moderne Technik und deren Bestandteile, die Chips, werden immer kleiner, immer unsichtbarer und damit auch immer weniger greif- und begreifbar. Sie entschwinden langsam im Mikrokosmos und sind weder erfahrbar noch bedienbar. Die gesamte Haptik geht verloren. Je kleiner die Chips wurden desto mehr Interesse entwickelte ich an sichtbaren, erfahrbaren Dingen. Und da ich eine große Affinität zum PC und zum schreiben habe lag es nahe mich irgendwann für eine Schreibmaschine zu interessieren.
Damals war den Schreibmaschinen. Punkt! Für mich ist es mittlerweile so das alte Technik, sprich meine Schreibmaschinen, für mich wieder schön geworden sind weil sie greifbar, optisch sichtbar und hörbar sind. Alle ihre Funktionen sind fühlbar, greifbar, einsehbar und zudem sind sie optisch ein Genuss und sie produzieren Geräusche. Das alles kann man von einem Smartphone / Tablet / PC und deren Chips nicht behaupten. Früher waren Schreibmaschinen die Arbeitstiere, heute sind es die Smartphones. Vielleicht interessieren sich die Menschen in 50 Jahren für alte Smartphones weil …? Na wer weiß das schon?

Verschieden Möglichkeiten,
verschiedene Plattformen.

Zum Thema Schreibmaschine
betreibe ich vier Blog’s und eine Webseite.


Schlagfertige Tippsen:
Dieser Blog zum Thema: Alte Schreibmaschinen renovieren und schreiben.
Reparatur – Renovierung – Berichte & Fotos

Die Schreibmaschinen:
Blog zum Thema: Schreibmaschinen für Leute die damit schreiben möchten.
Kaufberatung und Vorstellung der Youngtimer ab 1945

TyperSky:
Blog zum Thema: Schreibmaschinen für Leute die damit schreiben möchten.
Kaufberatung und Vorstellung der Oldtimer bis 1945

Tipp(s)Ex:
„DIE“ Fanseiten für Schreibmaschinen-Fans (Noch im Aufbau)
• Geschichten rund um Schreibmaschinen
• Kunst rund um Schreibmaschinen
• Produktionen rund um Schreibmaschinen
• Fanartikel rund um Schreibmaschinen
• Spaß mit Schreibmaschinen

Schreibstube Krempe:
Hier kannst Du historische Schreibmaschinen ausprobieren
und kostenlos auf ihnen schreiben

Von noch mehr „Persona Scriptorius“
Von Fans mechanischer Schreibmaschinen, von
Bastlern, Schreibern, Sammlern und echten Enthusiasten

Typewriter Rescue Die Seite eines Vereinskollegen mit sehr schönen Texten und Geschichten

Crazy Type Der Blog eines weiteren Vereinskollegen mit vielen Tipps und Ratschlägen. Der Seidel & Naumann Spezi.

Die Schreibmaschinisten Für Freunde alternativer Schreibweisen und -techniken

Was sind Schreibmaschinen?

Bis zum Ende der 1980er Jahre wurden kontinuierlich immer weniger Schreibmaschinen verkauft und letztendlich vollends durch den Computer verdrängt. Das war’s! 2003 wurden Schreibmaschinen dann endgültig vom deutschen Verbraucherindex gestrichen. Man brauchute sie nicht mehr!

Schreibmaschinen sind heute wieder gefragt, sie werden gerne mit Ausdrücken wie «Vintage», «Shabby», «Antik» oder «Steampunk» oder als eine Antiquität aufgewertet, und manchmal zu aberwitzigen Preisen, angepriesen. Manche verdienen diese Aufwertung zu Recht, mache absolut nicht.
Schreibmaschinen sind aber viel mehr als das.


Meine Maschinen zum Beispiel leben, sie werden benutzt und sie finden Anklang. Und ja, sie haben ihre Gebrauchsspuren, weil sie zwischen 120 und 45 Jahre alt sind. Aber sie funktionieren und ich schreibe mit ihnen. Den einen oder anderen habe ich bereits mit dem Tippsen-Schreib-Virus infiziert. Mit einem Schüler pflege ich eine Schreibmaschinen-Brieffreundschaft. So richtig „Vintage“!
Schreibmaschine->
Briefpapier->
Briefcouvert->
Briefmarke->
Briefkasten, und dann auf einen Brief warten. Social media + Co. sind eindeutig schneller, zudem sind sie kostenlos und ich brauche nicht bei Wind und Wetter zum Briefkasten laufen. 
Wie dem auch sei, dafür ist der digitale Text auch seelenloser. Es fehlt das Gefühl einen persönlichen Brief auf Papier in Händen halten zu können. Mit Texten die via Smartphone geschrieben werden scheint es zur Normalität geworden zu sein, dass Grammatik eher eine untergeordnete Rolle spielt. Schriebe man selbigen Text auf der Schreibmaschine, sähe das einfach nur dilettantisch aus.

Wie alles begann

2017 bekam ich eine „Vintage“ Schreibmaschine, genauer eine Torpedo 6, geschenkt worüber ich angemessen beeindruckt war. Sie gab jedoch kein einziges Lebenszeichen mehr von sich, weil sie mehr „Shabby“ als „Vintage“ daher kam – Ein Schrotthaufen ohne Funktion! Rostfraß im großem Stil!
(Heute hätte ich sie wohl wieder hin bekommen, damals hatte ich noch keine Ahnung)

Und eine Tippse die als Deko-Accessoire, als ein „guck-mal-was-ich-da-habe“ Hingucker ungeniert einstaubt und die Gegend voll steht? Die womöglich noch rostig ist? (Bl)öde.

Dann halte ich es lieber wie beim „Steampunk“. Alt, kurios, futuristisch, was auch immer – aber tauglich und Einsatzbereit! Eine Schreibmaschine gehört auf den Schreibtisch.

Die schreibunwillige Torpedo verschenkte ich – An einen Liebhaber für „Shabby-Deko“. „Oh danke, die ist ja nice“, lautete seine Reaktion. Das wars!

Der Rest ist Geschichte. Kurz darauf bekam ich eine Olympia Simplex geschenkt, meine Nr. 1. Kurz darauf wiederum meine erste Adler 7, die zu meiner Lieblingsmaschine wurde. Nun lernte ich es nach und nach diese mechanischen Wundertüten auseinander zu nehmen (ich lerne immer noch), sie zu reinigen, zu polieren und sie wieder zusammen zu setzten.

Schriftarten

Mein Hauptinteresse gilt, neben der Restauration meiner Schreibmaschinen, ihren Schriften. Es gab nicht nur die typische Schreibmaschinen Schrift, die Pica heißt, sondern einige mehr. Und diese aufzustöbern finde ich spannend. Einige habe ich bereits zusammen getragen. Kursive Schriften, große Plakatschrift, filigrane Kleinschrift (Perl), gerade Schriften, Schreibschrift in verschiedenen Größen und die berühmte Fraktur.

Die Schreibstube

Seit April 2019 können alle Schreibmaschinen in der Schreibstube Krempe nicht nur von mir selbst, sondern auch von Jedermann/Frau kostenlos benutzt werden.

Hallo Welt, ich lebe wieder!

In diesem Blog finden Sie zu jeder Maschine den (Nummeriert ab Nr. 1) mit Fotos dokumentierten Werdegang ihrer Renovierung sowie den schriftlichen Bericht dazu wie ich die Maschine gefunden habe, wie sie begann mir mir zu sprechen und wie ich sie bald darauf aufforderte:
„Hallo Welt, ich lebe wieder“ auszurufen. 🙂

Sie merken schon, hier wird eher mit Humor geschrieben als mit ausgefeilt technischem Jargon geprotzt. Das ist natürlich Absicht, weil mich technische Beschreibungen eher einlullen als das sie mich fesseln. Wobei ich sagen muss, je mehr Schreibmaschinen ich renoviere, desto tiefer wird mein Wissen über sie. Learning by doing.

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(Mitglied im I.F.H.B. – Internationales Forum Historische Bürowelt e. V)